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Unser Obsthof

Frisches Bio-Obst aus Ostholstein

Unser Obsthof und die dazugehörigen Plantagen liegen in Altgalendorf, zwischen Heiligenhafen und Oldenburg in Holstein. Hier, in der reizvollen Hügellandschaft der Holsteinischen Schweiz und nur wenige Kilometer von der Ostsee entfernt, finden unsere Obstbäume ideale Bedingungen für gesundes Wachstum und ein besonders aromatisches Fruchtaroma.
Auf rund 40 Hektar bauen wir unser Bio-Obst an. Den größten Teil unserer Flächen nehmen mit etwa 37 Hektar unsere Apfelplantagen ein. Rund 2 Hektar sind mit Bio-Süß- und Bio-Sauerkirschen bepflanzt, die übrigen Flächen nutzen wir für Bio-Birnen, Bio-Quitten und Bio-Rhabarber.

Ein Teil unserer Ernte wird direkt über unseren Hofladen, den 24/7-Verkaufsautomaten sowie durch die Belieferung ausgewählter Supermärkte in der Region vermarktet. So bleiben unsere Früchte in der Heimat und gelangen auf kurzen Wegen frisch zu unseren Kundinnen und Kunden. Der überwiegende Teil unserer Äpfel wird anschließend über unseren Vermarktungspartner „Rolker Ökofrucht“ im Alten Land deutschlandweit vermarktet. So verbinden wir regionale Direktvermarktung mit einer nachhaltigen Vermarktung unserer gesamten Ernte.

Apfelplantage
Apfelplantage

Bioland

Unser Betrieb wirtschaftet nach den strengen Richtlinien des Bioland-Verbandes. Bioland steht für eine besonders konsequente Form der ökologischen Landwirtschaft: Im Mittelpunkt stehen der Schutz von Boden, Wasser und Klima, der Erhalt der Artenvielfalt sowie eine nachhaltige, geschlossene Kreislaufwirtschaft. Der Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und mineralischen Stickstoffdüngern ist dabei ausgeschlossen. Stattdessen setzt Bioland auf natürliche Kreisläufe, schonende Bodenbearbeitung und eine tier- und umweltgerechte Wirtschaftsweise. Diese Werte teilen wir aus voller Überzeugung und setzen sie auf unserem Hof täglich in die Praxis um.

Johannes Domke

Johannes Domke

Als Obstbaumeister und Betriebsleiter führt Johannes den Obsthof Lafrenz mit viel Leidenschaft und einem klaren Blick in die Zukunft. Dabei verbindet er langjährige Erfahrung im Obstbau mit modernen Technologien und nachhaltigen Anbaumethoden. Sein Ziel ist es, hochwertige Bio-Produkte zu erzeugen und den Betrieb kontinuierlich weiterzuentwickeln – effizient, zukunftsorientiert und im Einklang mit der Natur.

Johanna Domke

Johanna Domke

Johanna ist das kreative Herz des Obsthofs. Sie gestaltet die Webseite, entwirft Flyer, Plakate und Etiketten und kümmert sich um das Marketing sowie den Auftritt des Obsthofs nach außen. Mit viel Liebe zum Detail sorgt sie dafür, dass die Qualität und Leidenschaft, die in unseren Produkten steckt, auch sichtbar wird. Meistens findet ihr sie im Hofladen oder kopfüber zwischen Blumen und Pflanzen.

Stefan Domke

Stefan Domke

Als Senior-Chef steht Stefan der jungen Generation mit seiner langjährigen Erfahrung und großem Engagement zur Seite. Besonders während der Ernte ist auf ihn Verlass – an der Saftanlage sorgt er dafür, dass aus unseren Früchten hochwertiger Direktsaft entsteht. Mit ebenso viel Leidenschaft kümmert er sich um die zahlreichen Wildbienenhotels und Vogelnisthäuschen auf unserem Obsthof und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Thomas Rüß

Thomas Rüß

Thomas ist unser Mann für alles – und seit über 40 Jahren ein unverzichtbarer Teil unseres Obsthofs. Ob Trecker reparieren, Pflanzenschutzmaßnahmen durchführen, Maschinen warten oder den Überblick in der Halle behalten – auf Thomas ist immer Verlass. Mit seinem großen Erfahrungsschatz, seinem handwerklichen Geschick und seiner ruhigen Art ist er aus unserem Team nicht wegzudenken.

Alexander Adams

Alexander Adams

Als Cousin von Johannes kennt Alexander den Obsthof schon seit seiner Kindheit. Seit dem Frühjahr 2026 ist er fester Bestandteil unseres Teams und unterstützt uns überall dort, wo Hilfe gebraucht wird. Ob auf dem Trecker, beim Packen von Bestellungen oder im Hofladen – Alexander packt mit an und sorgt dafür, dass auf dem Hof alles rundläuft.

Unsere polnischen Saisonkräfte

Unsere polnischen Saisonkräfte

Ohne sie wäre die Ernte in dieser Form nicht möglich. Jedes Jahr unterstützen uns bis zu 25 Saisonarbeitskräfte aus Polen beim Pflücken unserer Äpfel und Kirschen sowie bei vielen weiteren Arbeiten in den Plantagen. Viele von ihnen gehören bereits seit vielen Jahren zu unserem Team und sind für uns längst mehr als nur Saisonkräfte.
Ein besonderes Beispiel ist unser Vorarbeiter Grzegorz, der seit über 30 Jahren jedes Jahr nach Altgalendorf kommt. Ob Bäume roden, pflanzen und schneiden oder die Kirsch- und Apfelernte – mit seiner Erfahrung und seinem Engagement ist er eine unverzichtbare Stütze unseres Obsthofs. Auf diese langjährige Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen sind wir besonders stolz.


Geschichte & Technik

| Unsere Geschichte

Die Geschichte des Obsthofs Lafrenz begann im Jahr 1968, als Jacob Lafrenz den Betrieb gründete. Ursprünglich war er als Physik-Ingenieur für Mess- und Regeltechnik bei Siemens tätig. Den Grundstein für den heutigen Obsthof legte jedoch bereits sein Vater, der schon 1951 die ersten Apfel- und Sauerkirschbäume auf einigen Hektar pflanzte. Damals standen allerdings noch Ackerbau, Kohlanbau und Viehzucht im Mittelpunkt des Hofes.

Mit viel Leidenschaft entwickelte Jacob Lafrenz den Obstbau kontinuierlich weiter. Die Anbauflächen für Äpfel und Kirschen wurden stetig vergrößert, viele der Obstbäume wurden damals noch selbst veredelt und in der eigenen Baumschule aufgezogen.
Nach ihrer Ausbildung zur Gärtnerin mit der Fachrichtung Obstbau stieg Tochter Ines in den Familienbetrieb ein. Ende der 1980er-Jahre kam ihr Ehemann Stefan Domke, gelernter Landwirtschaftsmeister, hinzu. Gemeinsam führten sie den Obsthof mit viel Engagement weiter und übernahmen den Betrieb schließlich im Jahr 1998.

Ein weiterer Meilenstein folgte 2008: Auf Anregung einer Kundin wurde eine Apfelsaftpresse angeschafft und damit die Lohnmosterei gegründet. Seitdem können Kundinnen und Kunden ihre eigenen Äpfel zu uns bringen und wenige Tage später als frisch gepressten Direktsaft wieder abholen – ein Angebot, das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.
Bereits 2007 fiel die Entscheidung, den Betrieb nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes auf ökologischen Obstbau umzustellen. Nach der dreijährigen Umstellungsphase erzeugen wir seit 2010 auf rund 40 Hektar ausschließlich Bio-Obst – nachhaltig, ressourcenschonend und im Einklang mit der Natur.

Mit Johannes Domke ist inzwischen die dritte Generation am Steuer des Obsthofs. Nach dem Abitur und einem Auslandsjahr begann er 2012 seine Ausbildung zum Obstbau-Gärtner. Es folgten die Meisterprüfung im Jahr 2020 sowie die Übernahme des Familienbetriebs 2022. Gemeinsam mit seiner Frau Johanna führt er den Obsthof heute mit frischen Ideen, moderner Technik und dem Anspruch weiter, Bewährtes zu erhalten und den Betrieb gleichzeitig zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

So verbindet der Obsthof Lafrenz heute über 70 Jahre Obstbaugeschichte mit einer klaren Vision: hochwertige Bio-Produkte aus der Region zu erzeugen und den Familienbetrieb auch für kommende Generationen erfolgreich weiterzuführen.

| Nachhaltige Technik

Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur ökologischer Anbau, sondern auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie, Wasser und Ressourcen. Deshalb investieren wir kontinuierlich in moderne Technik, die unsere Arbeit effizienter macht und gleichzeitig die Umwelt schont.

Plantobelly - Technik

| Präzise Bewässerung statt Verschwendung
Gerade in trockenen Sommern benötigen unsere Obstbäume zusätzliches Wasser. Dieses fördern wir aus eigenen Brunnen. Damit jeder Baum genau die Wassermenge erhält, die er tatsächlich braucht, setzen wir seit 2021 auf Bodenfeuchtigkeitssensoren der Firma Plantobelly. Sie messen kontinuierlich die Feuchtigkeit in verschiedenen Bodenschichten und zeigen uns genau, wann eine Bewässerung notwendig ist. Über eine gezielte Tröpfchenbewässerung gelangt das Wasser direkt an die Wurzeln – sparsam, effizient und ohne unnötige Verluste.

| Moderne Erntetechnik
2024 haben wir unseren Betrieb um eine moderne Erntetechnik erweitert: die Pluto Pflückmaschine von Agri-com. Diese innovative Erntemaschine unterstützt uns bei der Apfelernte und bringt gleich mehrere Vorteile mit sich.
Sie ermöglicht ein deutlich rückenschonenderes Arbeiten für unsere Saisonkräfte, da das mühsame und körperlich belastende Pflücken spürbar reduziert wird. Gleichzeitig sorgt die schonende Technik dafür, dass die Äpfel besonders sanft geerntet werden und weniger Druckstellen oder Beschädigungen entstehen – ein wichtiger Beitrag zur gleichbleibend hohen Qualität unserer Früchte.

Pluto Pflückmaschine

| Klimafreundlich kühlen
Nach der Ernte sollen unsere Äpfel möglichst lange frisch, knackig und aromatisch bleiben. Deshalb werden sie unmittelbar eingelagert. Bereits Jacob Lafrenz setzte dabei auf eine besonders umweltfreundliche Kühltechnik und errichtete als einziger eine Kälteanlage, die ohne klimaschädliche Kältemittel auskommt und mit Flo-Ice-Technologie arbeitet. Ab 2027 erweitern wir unsere Kühltechnik um eine neue Anlage, die mit dem natürlichen Kältemittel CO₂ betrieben wird und damit noch effizienter und klimafreundlicher arbeitet.
Den benötigten Strom erzeugen wir größtenteils mit unserer eigenen Photovoltaikanlage. Dank intelligenter Zeitschaltungen läuft die Kühlung überwiegend tagsüber und nutzt so möglichst viel selbst produzierten Solarstrom.

| Natürlich frisch bis ins Frühjahr
Damit unsere Äpfel auch viele Monate nach der Ernte noch knackig und saftig sind, lagern wir sie in modernen CA-Lagerräumen (Controlled Atmosphere). Dort herrschen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und ein Sauerstoffgehalt von nur etwa 1 %. Unter diesen Bedingungen wird der natürliche Reifeprozess nahezu angehalten – die Äpfel gehen gewissermaßen in einen „Winterschlaf“ und behalten ihre Frische bis weit ins Frühjahr.

| Aus Alt mach Wärme
Obstbäume tragen nicht unbegrenzt gleich gute Erträge. Deshalb erneuern wir regelmäßig einen Teil unserer Plantagen. Das dabei anfallende Holz wird jedoch nicht entsorgt, sondern zu Hackschnitzeln verarbeitet. Mit ihnen beheizen wir unsere Wohngebäude und erzeugen die Wärme, die wir zum Erhitzen des Saftes in unserer Mosterei benötigen. So nutzen wir einen wertvollen Rohstoff sinnvoll weiter und sparen gleichzeitig Energie.

| Moderne Sortiertechnik
Bevor unsere Äpfel den Weg in den Hofladen oder den Handel finden, werden sie auf unserer modernen Sortieranlage sorgfältig geprüft. Größe, Farbe und Qualität werden automatisch erfasst, sodass jede Frucht optimal sortiert wird. So stellen wir sicher, dass nur beste Bio-Qualität bei unseren Kundinnen und Kunden ankommt.
Hier erhältst du einen Einblick in unsere Sortiertechnik: